Im Allgemeinen leitet ein Captive Portal einen Nutzer auf eine spezielle Webseite um, bevor dieser Zugang zum Netzwerk erhält. Solange der Nutzer nicht das Captive Portal passiert hat, ist er entsprechend vollständig vom Netzwerk getrennt – und gelangt so zum Beispiel auch nicht ins Internet. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Authentifizierung oder die Annahme von Nutzungsbedingungen erzwungen werden. 

Insbesondere für die Nutzung von WLAN ist ein Captive Portal eine gute Möglichkeit, die Authentifizierung der Benutzer umzusetzen. 

Mithilfe von mehreren Captive Portals können dann verschiedene Rezipienten-Gruppen unterschiedlich behandelt werden: Lehrer können zum Beispiel andere Nutzungsbedingungen akzeptieren müssen als Schüler.

Ein Captive Portal wird im IDM immer auf eine dafür vorgesehene Sicherheitszone aufgesetzt, die wiederum einem WLAN zugeordnet ist. 

Innerhalb der Captive-Portal-Konfiguration werden dann alle Einstellungen gebündelt, die die Authentifizierung für eine bestimmte Rezipientengruppe regeln, z. B.:

  • Wer darf sich anmelden?

  • Sind Nutzungsbedingungen während des Logins zu akzeptieren? Und falls ja: Welche?

  • Auf welche Anwendung soll nach erfolgreichem Login weitergeleitet werden?

  • Nach welcher Zeitspanne muss die Anmeldung wiederholend bestätigt werden?

Im Folgenden erfahren Sie im Detail,