Fragen Sie Ihren Administrator, welche Filterliste in Ihrer Schule eingesetzt wird, denn: Filterlisten mit den Bezeichnungen MESD, Shalla, Université Toulouse oder auch URLBlacklist.com entsprechen nicht dem Stand der Technik.

Diese Filterlisten, die so genannten „Blacklists“, enthalten lediglich zwischen 500.000 und maximal 1,5 Millionen Internetinhalte. Sie werden händisch durch engagierte Menschen gepflegt. Diese Listen kommen auch bei Filterlösungen wie DansGuardian und squidGuard zum Einsatz.

Zur Zeit gibt es weltweit circa 160 Millionen Domains. Davon sind circa 140 Millionen aktiv. Jede Domain kann eine Vielzahl von einzelnen Internetinhalten enthalten. Jede Woche werden etwa ein bis zwei Millionen neue Domains registriert und circa 500.000 bis 1,5 Millionen Domains gelöscht (Quelle: webhosting.info). Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache: Sie zeigen, dass die o. g. einfachen Filterlisten aufgrund der geringen Anzahl von gelisteten Internetinhalten keinen wirksamen Kinder- und Jugendschutz im Internet und Schutz vor störenden Internetinhalten im Unterricht leisten können. Statt händischer Arbeit bedarf es vollautomatisierter Serverfarmen, die von qualifizierten Mitarbeitern in gesicherten Gebäuden betreut werden.

Darüber hinaus muss inhaltlich verstanden werden, welche Besonderheiten der deutsche und europäische Kultur- und Rechtsraum hat, um das Internet über Algorithmen analysieren zu können. Im Bereich Pornografie, politischer Extremismus aber auch im Datenschutz und in der Datensicherheit gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Anforderungen des deutschen und beispielsweise des amerikanischen Kultur- und Rechtsraums.

Der TIME for kids Schulfilter Plus, der die Anforderungen des deutschen und europäischen Kultur- und Rechtsraums berücksichtigt, ist eine verantwortungsvolle Antwort auf komplexe Fragestellungen. Eine günstige Nutzungsgebühr für alle Bildungseinrichtungen sorgt für Einfachheit und Sicherheit bei der Bedienung des Internets. Diese Leistungen können mit quasi kostenfreien Filterlisten nur konkurrieren, wenn nicht der Preis, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis als Bewertungsgrundlage herangezogen wird.